Partizipation

Eine nachhaltige Stadtteilentwicklung mit ihren unterschiedlichen Einzelmaßnahmen setzt für eine erfolgreiche Umsetzung auch die frühzeitige Einbindung interessierter Einwohner und die Berücksichtigung unterschiedlicher Nutzerinteressen im Stadtteil voraus. Der Beteiligungsaspekt ist daher wichtiger Bestandteil bei der Umsetzung der themenübergreifenden Handlungskonzepte.

Hier verfügt die EG DU über das notwendige Knowhow für eine zielgruppengenaue Einbindung der Bevölkerung in den Stadtteilen. Über den Einsatz des mobilen Partizipationsangebots mit einer deutlich pädagogischen Ausrichtung werden sämtliche geplanten Gestaltungsmaßnahmen mit den in Frage kommenden Nutzergruppen erarbeitet. Dabei beschränkt sich die Beteiligung nicht nur auf Kinder und Jugendliche, sondern schließt auch andere Altersgruppen mit ein.

Daneben stellt das Beteiligungsmobil pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche aus der Gruppe der Neuzuwanderer bereit. Im Sinne einer aufsuchenden Arbeit nimmt es durch regelmäßige Vor-Ort-Präsenz Kontakt auf, um darüber auch einen Zugang zu den erwachsenen Zuwanderern erhalten und sie in das Stadtteil-Leben integrieren zu können. Durch diese Aktivitäten werden Toleranz, Akzeptanz, Offenheit und Neugierde sowie die Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit „ihrem“ Stadtteil gestärkt.

Schwerpunkte der Beteiligungsarbeit

  • Ideen aufgreifen, Probleme und Potenziale erkennen.
    In enger Zusammenarbeit mit Vertreter/-innen aus Politik und Verwaltung, mit Bewohner/-innen und Ortsteilakteuren werden Probleme erörtert und Potenziale gefördert. Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität werden in enger Kooperation mit den Stadtteil-/Quartiersbüros der EG DU aufgegriffen und unterstützt.
  • Lösungen erarbeiten.
    Ideen und Lösungsansätze werden in Kooperation mit Dritten entwickelt. Auf dieser Basis werden umsetzbare Projekte konzipiert und Fördergelder des Landes, des Bundes bzw. der EU erschlossen.
  • Projekte entwickeln, Projekte unterstützen.
    Projekte werden gemeinsam mit Akteuren aus dem Stadtteil entwickelt und durch Koordinierung, Moderation, Konzepterstellung und Kontaktvermittlung unterstützt.
  • Koordinieren und vernetzen.
    Ortsteilakteure, Vereine, Organisationen, etc. werden zusammengebracht. Am „Runden Tisch“ werden Ideen ausgetauscht, Arbeitsschritte definiert, Zeitvorgaben festgelegt und Erfolge wie Misserfolge diskutiert. Neue Kooperationsformen werden gefördert und stabilisiert.
  • Erfahrungsaustausch.
    Kommunikation und Austausch ist nicht nur im Stadtteil erforderlich. Auf regionaler, landes-, bundes-, und EU-Ebene findet ein fachlicher Austausch über die Arbeit in den betreffenden Stadtteilen bzw. Stadtumbaugebieten statt. Als Mittel dazu dienen u.a. Tagungs- und Seminarbesuche, Teilnahme an Arbeitsgruppen und Wettbewerben und die Mitarbeit an der Evaluierung von Programmen.
Ansprechpartnerin:
Doris Grüning
Tel.: 0203 99429-46
E-Mail: dgruening@eg-du.de